Eine Studie des MIT Media Lab — breit in dänischen Medien aufgegriffen — begleitete 54 Personen, die in vier Sitzungen über vier Monate Essays schrieben: teils mit ChatGPT, teils mit einer Suchmaschine, teils ganz ohne Hilfe. Die EEG-Messungen zeigten ein klares Bild: Die Vernetzung im Gehirn war am breitesten bei denen ohne Hilfe und am schwächsten bei denen, die sich auf den Chatbot stützten. Die KI-Nutzer konnten Essays, die sie Minuten zuvor ‘geschrieben’ hatten, kaum zitieren.
Interessant ist der Kompromiss, den es sichtbar macht. Das Werkzeug, das die Mühe nimmt, nimmt auch das Engagement, das Mühe erzeugt. Bequemlichkeit und Denken ziehen gegeneinander: Was sich am leichtesten auslagern lässt, hält vielleicht gerade den Muskel in Form. Die Forscher nennen ihren Preprint selbst vorläufig — die Richtung ist dennoch beachtenswert.
Also…:
Wo raubt es deinen Kunden Engagement, wenn du ihnen alles völlig mühelos machst?
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