Heinz hat die schlichte Pommes-Schachtel neu gestaltet. Der neue „Heinz Dipper“ ergänzt eine eingebaute Tasche, die aus der Schachtel herausragt und Ketchup oder Mayo hält — so kann man unterwegs dippen, ohne extra Becher, ohne Kleckern, ohne freie Hand. Sie startete in Restaurants in 11 Ländern, von den USA und Deutschland bis Thailand und Kuwait. Laut Heinz haben 70 % schon Soße verschüttet, während sie unterwegs Pommes aßen, und 80 % verzichten manchmal ganz aufs Dippen, weil die Verpackung es umständlich macht.
Es ist eine Marke, die einen winzigen, universellen Ärger behebt, den die meisten nie hinterfragt haben. Statt eines neuen Geschmacks oder einer Anzeige gestaltete Heinz die Verpackung rund um den eigentlichen Moment des Essens neu — und machte aus einer Alltagsreibung die ganze Kampagne. Das Signal: In den kleinen, unglamourösen Frustrationen, wie Menschen dein Produkt wirklich nutzen, steckt Markenwachstum.
Also…:
Welche winzige Alltagsreibung beim Nutzen deines Produkts nimmst du nicht mehr wahr — und könntest sie wegdesignen?
Quelle:
Bild:
Heinz (presse)