Der dänische Versicherer Tryg hat seine Wohlfühl-Hotline, die Tryg Trivselslinje, im Juni für alle Erwachsenen in Dänemark geöffnet — auch für Menschen ohne Krankenversicherung. Am Telefon sitzt ein erfahrenes Team aus unter anderem Sozial- und Familienberatern, bei Bedarf wird ein Gespräch mit einem Psychologen angeboten. Man braucht weder eine ärztliche Überweisung noch eine klare Diagnose; die Einladung lautet, sich zu melden, sobald sich etwas nicht mehr gut anfühlt. Anrufe gelten nicht als Schadenfall und berühren die eigene Schadenhistorie nicht.
Gedacht ist die Linie für den Alltagsdruck — Scheidung, Trauer, ein Kind in Schwierigkeiten oder die gleichzeitige Sorge für Kinder und alternde Eltern. Nach Juni setzt der weitere Zugang eine Krankenversicherung voraus. Tryg verschiebt Wohlbefinden damit leise von etwas, das man sucht, wenn schon etwas zerbrochen ist, hin zu einem niedrigschwelligen Dienst, den man früh nutzt — und macht das Angebot in einem kostenlosen, offenen Monat bekannt.
Also…:
Wie könntest du deine Hilfe so niedrigschwellig machen, dass Kunden sich melden, bevor ein kleines Problem wächst?
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