Die Halbjahreszahlen der amerikanischen Musikindustrie zeigen 17,5 Millionen ausgelieferte CDs in den USA im ersten Halbjahr 2026 gegenüber 12 Millionen in denselben Monaten 2025, ein Plus von 45,7 Prozent. Der Umsatz stieg noch stärker, um 58,6 Prozent auf 171,1 Millionen Dollar, der schärfste prozentuale Zuwachs aller Formate im Bericht. Streaming trägt den Markt weiter mit rund sechs Milliarden Dollar, ist aber nicht mehr der Teil, der sich am schnellsten bewegt.
Das Analysehaus Luminate verortet die Käufe bei der Generation Z und den Millennials, und es geht eher ums Sammeln als ums Hören: Sonderausgaben, K-Pop-Pressungen, etwas zum Festhalten. Rund die Hälfte der amerikanischen CD-Käufer besitzt gar keinen CD-Player. Die Scheibe ist keine Art mehr, Musik abzuspielen, sondern eine Art, sie zu besitzen, billiger als Vinyl und mit einem Auftritt, der heute als Entscheidung gelesen wird und nicht als Restbestand.
Also…:
Was benutzen deine Kunden nicht mehr, kaufen es aber weiterhin?
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