Forschende der University of Birmingham, der Universität Aarhus und der Linné-Universität haben etwas benannt, das noch niemand gemessen hat. In einem Aufsatz in der Zeitschrift AI & Society nennen sie es robotoid humanness: jene Drift, bei der eine Kundin nach genügend Austausch mit einem Serviceroboter sich dann am flüssigsten und richtigsten fühlt, wenn sie so spricht, wie die Maschine am besten liest. Ihr Modell umfasst die Situation, die Erwartungen der Kundin, Aussehen und Stimme des Roboters und das, was beide Seiten danach tun.
Der Mechanismus, den sie vorschlagen, ist Spiegelung. Serviceroboter sind darauf gebaut, menschliche Gesten, Sprache und Gefühlssignale nachzuahmen, und Menschen ahmen zurück, meist ohne es zu merken. Rückmeldungen von Menschen sind unvorhersehbar; Rückmeldungen der Maschine sind bestätigend und statistisch, also werden die Kanten abgeschliffen, damit der Austausch weiterläuft. Die Autoren sagen es deutlich: Es ist eine Theorie. Niemand wurde bisher über die Zeit begleitet, um zu prüfen, ob es geschieht.
Also…:
Wo formulierst du inzwischen so, wie das System es bevorzugt, statt so, wie du es meinst?
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