Eine Studie fragt, ob die Gen Z die erste Generation ist, die kognitiv schwächer testet als ihre Eltern

Über hundert Jahre lang stiegen die IQ-Werte stetig von einer Generation zur nächsten — der sogenannte Flynn-Effekt. Nun zeigen Daten aus mehreren Hochlohnländern in die andere Richtung: Junge Menschen schneiden bei Gedächtnis, Denken und Aufmerksamkeit schlechter ab als ihre Eltern im selben Alter. Das dänische Wissenschaftsmedium Videnskab.dk legt die Debatte dar, ob die Gen Z die erste Generation sein könnte, die kognitiv schwächer testet als die vorherige.

Die nüchterne Lesart zählt. Ein sinkender Testwert ist kein Beweis für einen trägeren Geist: IQ-Tests erfassen nur einen Teil der Kognition, und Forscher weisen darauf hin, dass junge Gehirne sich womöglich nur an eine bildschirmgesättigte Welt mit schnellen Wechseln anpassen — statt zu verfallen. Was gemessen wird und was real ist, ist nicht dasselbe.

Also…:

Wo misst eine Zahl, die du verfolgst, vielleicht die alte Welt — nicht die, in der deine Kunden heute leben?

Quelle:

videnskab.dk

Bild:

commons.wikimedia.org // TheEgdeLord (CC BY-SA 4.0)