An einem Sonntagnachmittag an einem geheimen Ort in Kopenhagen läuft eine Techno-Party auf Hochtouren — doch im koffeinhaltigen Mate ist kein Wodka, es gibt keine geweiteten Pupillen und kein Stroboskoplicht, nur Sonne durch buntes Plastik an den Fenstern und Frühlingssträuße am DJ-Pult. Die Gäste sind nüchtern, und die Party ist community-basiert: Man muss jemanden kennen, um hineinzukommen.
Es ist Teil des „Soft Clubbing“, eines von der Gen Z getriebenen Phänomens, das sich im vergangenen Jahr weltweit ausgebreitet hat. Die Idee ist einfach: weiter tanzen und sich von elektronischer Musik mitreißen lassen, aber ohne den Schlaf zu opfern oder das Erlebnis in Alkohol und Drogen zu ertränken. Während junge Europäer weniger trinken und Gesundheit priorisieren, etablieren sich Tagespartys als Gegenreaktion zur zehrenden Clubkultur — und es geht um Präsenz und eine andere Art des Zusammenseins.
Also…:
Wie könntest du ein Erlebnis um Präsenz statt Exzess herum gestalten?
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